Samstag, 26. Dezember 2009
Spieltag 17: Die Auswärtswürste brauchen eine Winterpause
Danke!
Dafür war die Weihnachtsfeier in meinem kleinen Etablissement um so feiner und als wir um Mitternacht das große Geheimnis lüfteten, wohin denn der Luca wechselt, da waren Erstaunen und Freude gleichermaßen groß. Aber (leider, leider) dürfen wir vor dem Jahreswechsel diese Nachricht noch nicht über die Medien verbreiten und auch sonst keinem erzählen und wenn ich so den Kicker lese, dann lache ich mich jedesmal schlapp, welchen Unsinn die Jungs da sich ausdenken und verbreiten.
Ich kann da nur sagen: Lest am 01. Januar die Auswärtswurst und dann werdet ihr exklusiv informiert...
Auswärtswurstechnisch gibt es blamable 11:22 Tore mit nur 4 winzigen Punkten zu vermelden.
Ciao
Maldini
Donnerstag, 17. Dezember 2009
Spieltag 16
Im Fernsehen bei den Bezahljungs zerlegt gerade Dortmund den "Und-Ihr-Wollt-Deutscher-Meister-Sein-Vfl-Wolfsburg".
"Mainz!" Wenigstens sind die Antworten des Ex-Helden von 2006 im Gegensatz zu seiner heutigen Spielweise sauber und ehrlich.
Ich verkneife mir die Frage nach der Rückfahrt mit den anderen Jungs im stickigen Mannschaftsbus, aus dem Alter ist der Jens doch längst raus. Der macht sein Ding jetzt als Soloprojekt.
"Mach mir mal ein Bierchen, Maldini", sagt der Jens. "Und nicht wieder die Presse aunrufen, hab gerade genug Show gemacht, da oben bei den Karnevalisten! Ich glaube das reicht jetzt. Endgültig."
"Was reicht?"
Rensing verstand mal wieder nichts. Dem Jungen fehlt echt das eine Keepergen, um wirklich bei den Großen mitspielen zu können. So eins, wie der Butt hat: immer lächeln, nix sagen, dann den Konkurrenten abservieren und zu guter Letzt die Elfer schiessen. Der weiß halt, wie das Ding so zu laufen hat.
"Was reicht?" Der Rensing läßt echt nicht locker.
Dafür ist der Jens locker.
"Gib dem Ex-Kollegen auch ein Bierchen, ruhig ein großes, dafür reicht die Kohle noch!" Klatsche Lehmann lächelt und hat nun gar keine Ähnlichkeit mehr mit dem Typen, der vor wenigen Stunden da bei den Narhallamarschfußballern noch auf dem Platz und dann vor dem Stadion randalierte. Wahrscheinlich tat ihm der Ollinachfolger sogar leid. Vielleicht.
Ich zapfe auf jeden Fall die beiden Bier und stelle sie vor den ungleichen Torhütern auf den Tresen.
"Prost!" Jens lächelt.
"Prost!" Michael lächelt. "Was reicht?"
Bevor der Rensing den Jens aus der Kneipe rauslächelt, winke ich zu mir.
"Der Jens will aufhören. JETZT! So wie Du. Aber er will es selber. Verstehst Du?"
Nein.
Versteht er nicht.
Also setze ich nach: "Vorstand beschimpfen, Geldstrafe nicht akzeptieren, hinter die Bande pinkeln, rote Karte abholen und Elfer dabei rausholen! Was meinst Du, warum der Jens sich so aufführt?!"
Rensing zuckt nur mit den Schultern.
"Der hat keine Bock mehr, der will aufhören! Jetzt!"
Rensing gibt immer noch den Ahnungslosen.
"Abfindung", flüstert ihm der Jens zu. "Es geht um die Abfindung, einmal noch Kasse machen. Im Sommer ist doch sowieso Schluss. Da kann ich die Kohle doch noch ganz gut mitnehmen. Aber dafür müssen die mich aber erst mal rausschmeißen."
"Und dann?"
"Dann gibt es die Abfindung, Du Amateur!"
Hier hat der Jens den Punkt getroffen, aber dieses Geheimnis mit der 3. Mannschaft des FC Bayern und ihrem neuen Keeper durfte ich noch nicht verraten.
Dann klingelt das Handy vom Jens und es erklingt das Badenerlied. Der Junge hat es drauf. Ich stelle mir vor, wie dieser Klingelton bei den scheintoten Vorstandsmitgliedern des Vfb ankommt. Coole Nummer.
"Lehmann", meldet er sich. "Ach Du bist es Horst...Ja, das da in Mainz ist unentschuldbar..."
Der Jens lächelt uns triumphierend an und bestellt mit einer lässigen Handbewegung eine weitere Rutsche Bier für die Torwartlegende und seinen Kumpel aus der 3. Mannschaft. Doch dann wird der Jens mit einem Male blass. Ganz blass.
"Man verzeiht mir. Ich kriege noch eine Chance!"
Der Jens schaut sein Handy an, wie der gute alte Frings, bevor er auf den Argentinier draufhaut und drückt die rote Taste.
Aber er fängt er sich schnell, der Gute.
"Und die werde ich nutzen!"
Das er bei dieser Kampfansage diabolischer lächelt als Jack Nicholson bei den "Hexen von Eastwick" brauche ich an dieser Stelle eigentlich nicht zu erwähnen...
Ansonsten gab es mit genialen 21:11 Toren 16 Auswärtspunkte.
Und 3 Eigentore.
In einem Spiel.
Geschossen von Hannover.
Für Gladbach.
Und was sagen wir da?
"DANKE!"
Sonntag, 13. Dezember 2009
Spieltag 14, 15: UNTERGETAUCHT
UNTERGETAUCHT
Erst verschwand Rensing aus dem Tor der Bayern, dann von der Bayernbank und dann - und das war wirklich sehr sehr ungewöhnlich - verschwand er von der Theke meiner Kneipe.
Nun gut, anfangs dachten wir noch, er hätte die Vogel- oder Schweine- oder Holländerkäsekoppgrippe und seine fehlende Anwesendheit wäre somit locker und leicht erklärbar, aber als er sich länger als 14 Tage nicht bei mir blicken ließ, begann ich mir Sorgen zu machen. Diese verstärkten sich, als unser Spezi aus Italien berichtete, dass der Michaele ein paar Probleme mit ein paar Jungs wegen ein paar Fußballwetten haben könnte.
"Aber mache dich keine Sorge, Luca passe auf die Junge schon auf!"
Freitag, 27. November 2009
Dienstag, 24. November 2009
Spieltag 13 - Nach Enke
"Kacke. Oder?!"
"Jau", antwortet der Keeper auf meinen zaghaften Versuch ein Gespräch in Gang zu bringen.
"Nummer eins sein ist wirklich nicht alles im Leben", sage ich.
"Nee", sagt Rensing. "Wirklich nicht!"
Auswärtswursttechnisch eigentlich ein bemerkenswerter Spieltag, an dem - natürlich - nur Hannover 96 keinen Auswärtspunkt holte und wir sonst auf stolze 18 Punkte mit 18:7 Toren zurückblicken.
Eigentlich...
Grüße
Maldini
Montag, 9. November 2009
Sonntag, 8. November 2009
Spieltag 12 - Novemberdepressionen
Und er hat sein helles Licht bei der Nacht,
und er hat sein helles Licht bei der Nacht
schon angezündt, schon angezündt.
Tief im Westen, wo die Sonne verstaubt,
ist es besser, viel besser als man glaubt.
Tief im Westen.
Du bist keine Schönheit, vor Arbeit ganz grau,
Du liebst dich ohne Schminke, bist `ne ehrliche Haut,
leider total verbaut, aber grade das macht dich aus.
Du hast`n Pulsschlag aus Stahl.
Man hört ihn laut in der Nacht.
Du bist einfach zu bescheiden.
Dein Grubengold hat uns wieder hochgeholt,
du Blume im Revier.
Bochum, ich komm` aus dir,
Bochum, ich häng`an dir. Glück auf!
Bochum.
Du bist keine Weltstadt.
Auf deiner Königsallee finden keine
Modenschauen statt.
Hier, wo das Herz noch zählt, nicht das große Geld.
Wer wohnt schon in Düsseldorf.
Bochum, ich komm` aus dir,
Bochum, ich häng`an dir. Glück auf!
Bochum.
Du bist das Himmelbett für Taube
und ständig auf Koks.
Hast im Schrebergarten deine Laube,
machst mit `nem Doppelpaß
jeden Gegner naß, du und dein VFL.
Bochum, ich komm` aus dir,
Bochum, ich häng`an dir. Glück auf!
Bochum."
"Boah, endlich. Ich kann das Gejammere von dem Kerl echt nicht ab!" Rensing nimmt einen tiefen Schluck Weißbier.
"Nee klar, Rensing. Mit Rumjammern hast ja gerade Du nix zu tun. Aber hömma. Bei uns im Ruhrgebiet ist das Kultur. Bei dem Lied kriegen sogar die Schalker Gänsehaut", erkläre ich ihm.
"Ich find Herbert auch gut!"
"Du hast ja gar keine Ahnung, Du mittelmäßiger Rechtsverteidiger", schimpft Rensing, der offensichtlich Wurst-Ullis sonntägliche Attacken via BamS gelesen haben muss. "Ey Maldini, gib dem Lahm mal ein Bier auf meine Rechnung, jetzt wo er kein Taschengeld mehr bekommt. Und dem flüchtigen Spaghetti gleich auch eins!"
"Tief im Westen, wo die Sonne verstaubt,
ist es besser, viel besser als man glaubt.
Tief im Westen."
Früher nannten sie sich die Unabsteigbaren... Da in Bochum. Früher, als man landauf landab die Bayern fast genauso hasste, wie die eigenen Derbygegner und ganz offen den Löwen beim bayerischen Derby die Daumen drückte. Außer den Bochumern, denn die pflegen ja eine Fanfreundschaft mit den großen Bayern. Früher, als die Bayern immer gewannen. Einfach so. Und voller Arroganz waren. Früher, ja früher...Als nicht alles beser, aber anders war.
Ja, da sind sie endlich, die Novemberdepressionen...
Und auwärtswursttechnisch gab es an diesem Spieltag depressive 9:11 Tore mit 13 Punkten.
Ciao tutto, e grazie Luca (der ja wohl bald wieder daheim pörlen wird)
Maldini
Donnerstag, 5. November 2009
Montag, 2. November 2009
Spieltag 11
Rensing zuckte nur mit den Schultern und gab mit leicht gequältem Blick wortlos ein weiteres Weizen in Auftrag.
"Mystische Zahlen!"
"Bitte?"
"Die 13!"
"Ja, welche 13", frage ich.
"DIE 13!"
"Ach so. Und was willst mir damit sagen?"
"Die teuflische 13. Und das am Halloweenspieltag! Das ist ein Zeichen!"
"Welches Zeichen? Das Butt sich verletzt und Du wieder Nummer 2 wirst?" Schweini ist begeistert über seinen Gag, doch Rensing nimmt nicht einmal Notiz von ihm.
"Das göttliche Gleichgewicht, die 12 ist aus dem Gleichgewicht gebracht worden..."
"Aber im Mittelalter war die 13 eine Glückszahl", mischt sich der klugscheißende Außenverteidiger ein. "Es war die Zahl der Vollkommenheit: die 12 mit Jesus am Abendmahltisch versammelten Jünger und er selbst waren insgesamt 13 Personen. Die Zahl der Vollkommenheit."
Der Keeper blickt ratlos auf seinen Bierdeckel.
"Aber welche 13 meinst du denn überhaupt", hake ich nach.
"Die Auswärtsmannschaften haben an diesem Spieltag mit 13:3 Toren 13 Punkte geholt. Mein Gott, am Halloweenwochenende."
"Also doch ein Gleichgewicht!" Lahm freut sich und wächst schnell 2 Zentimeter, was aber keiner sieht.
Aber was gibt es mystisches in der Liga? Nix! Außer, wenn man es mystisch findet, dass wir keine Spitzenmannschaften mehr haben, die von der Spitze aus winkend die Truppen aus den Niederungen der Liga mal eben wegledern oder eine klare Führung nicht nur halten, sondern auch ausbauen können. So wie der HSV gegen Gladbach, die Bayern in Stuttgart oder die Leverkusener bei Ausfahrt 6. Aber auch Hoffenheim, dass schon in der 1. Halbzeit in Freiburg was für das Torverhältnis hätte tun können. Und am BVB-Sieg gegen Hertha war nun mal rein gar nichts mystisch.
Und der Rensing, der hat wieder eine Vision.
"Vielleicht biste ja am 13. Spieltag wieder inner Bude" schlägt Alti vor.
"Oder kriegst im Training von mir 13 Dinger reingehauen!" Gomez träumt von den guten alten Schwabenzeiten, wo er auch mal im Training traf.
"Nein, in 13 Spieltagen stehe ich wieder im Tor. Wetten?!"
Ach ja: Auswärtswursttechnisch gab es oben beschriebene mystische 13:13 Tore mit 13 Punkten tatsächlich...
Maldini
Dienstag, 27. Oktober 2009
Sonntag, 25. Oktober 2009
Spieltag 10
1. Berlin 0 P.
2. Mönchengladbach 1 P.
3. Nürnberg 2 P.
4. Bochum 3 P.
5. Mainz 4 P.
6. Stuttgart 4 P.
7. Hannover 4 P.
8. Köln 5 P.
9. Freiburg 6 P.
10. Dortmund 6 P.
11. Hoffenheim 6 P.
12. Frankfurt 7 P.
13. München 7 P.
14. Wolfsburg 8 P.
15. Hamburg 9 P.
16. Bremen 11 P.
17. Leverkusen 11 P.
18. Ausfahrt 6 13 P.
Und dieser Spieltag: 9:14 Tore mit 7 Punkten
Seid gegrüßt
Maldini
PS.: Noch ein Zitat:
"Ich würde ja gegen den Trainer spielen. Aber der läßt mich ja nicht!" M. Rensing (kurz vor der Zeitumstellung, nach 6 Stunden harter Thekenarbeit)...
Montag, 19. Oktober 2009
Spieltag 9
Es ist Sonntagabend und gleich kommen noch Kalle, Franz und der Holländer. Wenn die ihre Nummer Irgendwas in diesem Zustand zu sehen bekommen... Man hat ja als Wirt auch so eine Art Fürsorgepflicht.
Ich bestelle Rensing ein Taxi.
Das gleißende Licht schob sich unter der Tür hindurch in mein Schlafzimmer und mit einem leisen aber ächzendem Geräusch öffnete sich langsam die Tür, so dass noch mehr Helligkeit in meinen Schlafraum drang. Und mit ihr der Nebel. Ich blickte erschrocken auf die Tür. Wenn jetzt noch irgendwelche Heldenmusik aus überdimensionalen Lautsprechern auf mich hereinballern würde, könnte man meinen, gleich kämen die Boxer durch die Tür auf dem Weg zum großen WM-Finale, um den Meister aller Klassen zu finden. Aber musiktechnisch tat sich nix. Statt dessen tauchte tatsächlich nur ein dunkler Schatten im Nebel auf. Ich konnte ihn im Gegenlicht nicht indentifizieren.
"Maldini!" Der Schatten kannte meinen Namen. Seine Stimme klang so, als würde Rensing durch einen Sprachverzerrer sprechen. "Maldini! Höre mir gut zu! Nimm all Dein Geld und wette auf den Torhüterdreier in der Winterpause: Neuer zu Bayern, Rensing zu Hertha und Lehmann für Deutschland. Hast Du mich verstanden?"
Ich hatte. Aber bevor ich antworten konnte, dreht sich der Schatten um und verließ mein Schlafzimmer. Und mit ihm verschwanden auch urplötzlich Nebel und gleißenden Licht.
Schweißgebadet wurde ich wach.
Es ist nicht gut, von seinen Stammgästen zu träumen...
In der Liga lief an diesem Spieltag alles normal. Am Samstag boten uns HSV und Werkself das langweiligste Spitzenspiel der Saison, Bremen gegen Hoppenheim war diesmal kein Neun-Tore-Spektakel, Hertha kriegt ne Klatsche und Dortmund gegen Bochum ist nicht ausverkauft... Aber dafür gewinnt Bayern mal wieder und Felix´ Ausdauersportler gewinnen in Stuttgart. Über den Rest des Spieltages legen wir hier das mal lieber Mäntelchen des Schweigens...
Ausärtswursttechnisch ergibt dies miserable 6:15 Tore bei nur 7 Punkten...
Grüße
Maldini
Freitag, 16. Oktober 2009
Spieltag 8
...
...
Hat ja nun mal etwas länger gedauert. Aber als Gladbacher im Münchner Exil und dem Rensing als Stammgast fiel es mir schwer den vergangenen Spieltag zu kommentieren. Was heißt hier eigentlich schwer. Es war mir unmöglich. Und damit Basta!
Auswärtswursttechnisch lief es aber so: 8:15 Tore und 11 Punkte.
Ciao tutto
grüßt ein für den 9. Spieltag (wieder) optimistischer
Maldini
Montag, 5. Oktober 2009
Montag, 28. September 2009
Spieltag 7
Ganz besonders nicht in einer (Welt-) Wirtschaftskrise.
Apropos Krise.
"Hey Maldini. Das ist doch totaler Scheiß!" Rensing ist bekanntermaßen nicht der Held des gepflegten Wortes.
"Was ist "Scheiß"?"
"Der Butt!"
Ach ja, der Butt, das ist nicht wirklich neu. Die werden wohl nie mehr Freunde für´s Leben.
Aber ich frage höflich: "Was ist denn mit dem Butt?"
"1!"
"1?"
"1"
"?"
"1 bei den BamS-Noten!"
"Na ja, er hat ja auch gut gehalten, ich meine, da gestern in Hamburg!"
Rensing blickt mich an wie ein Kind, den man gerade das Ding da mit Bambi erklärt hat, also mit dem Jäger und der Flinte und überhaupt.
"Na ja", wiegel ich ab. "Verloren haben se trotzdem."
"Dann ist der Kerl doch in der Kicker Elf des Tages, weil die doch eh alles bei den Spinnern von der Bild abschreiben und der van Blödmann hat mal wieder Recht gehabt."
Mir kommt eine Idee.
"Änder Deinen Namen, laß Dich umtaufen!"
"Hä?"
Rensing begreift nichts, aber er zieht den Halben in einem Zug leer.
"Laß Dich in Maier umtaufen, hat bei dem Müller auch funktioniert!"
Ach ja: Butt ist NATÜRLICH in der Elf des Tages.
Schade, Michael Maier...
Auswärtswursttechnisch bedeutet dieser Spieltag 9:16 Tore bei 12 Punkten...
PS.: Wenigstens in Dortmund wurde schwarz-gelb verhindert...
Grüße
Maldini
Donnerstag, 24. September 2009
Spieltag 6
Dienstag, 22. September 2009
Montag, 21. September 2009
Montag, 14. September 2009
Spieltag 5
Es war ruhig an diesem Nachmittag, an diesem 5. Spieltagssonntag. Hannover hatte gerade in Bremen einen Auswärtspunkt ergaunert und ich überlegte, was denn so das wesentliche Thema bei Montagsausgabe in der „Wurst“ werden könnte. Natürlich schon wieder dieser FC Bayern und Wurst-Uli, aber die waren mir gestern bei der Siegesfeier über diesen bedauernswerten und konditionsschwachen Dortmunder dermaßen auf den Zeiger gegangen (Ja, ich hasse Weißbierduschen für Trainer am Samstagabend in vollen Kneipen!), dass ich sie schlichtweg ignorieren werde.
Die Jungs von Ausfahrt 6 könnten ein Thema sein: Liquiditätsprobleme, Autoritätsprobleme trotz Felix M., Herr Rafinha (mal wieder), der FanStreit. Das sollte doch für einen gehässigen Kommentar reichen...
„Tooooooor, Toooooooooor!“ Zwergi kam jubelnd in den Schankraum gelaufen und riss mich aus diesen Gedanken und ganz nebenbei den Rensing aus dem Frühschoppen-war-zu-heftig-Thekenschlaf.
„Tooooooooooooooooooor für Köln!“
Peng, das saß.
Tor für Köln. Und das wurde bejubelt. Von meinem eigen Fleisch und Blut. Auch wenn es erst 8 Jahre alt ist. Das geht nicht und führt zu Taschengeldentzug und Nintendosperre. Gut, das Guildo nicht da war, der hätte doch glatt mitgejubelt. Nicht das er für Köln wäre, aber gegen Schalke reißt der doch bei jedem Arsch, was denen einen einschenken tut, die Arme hoch und grinst dümmlich.
Das ist auch der Grund, warum er heute nicht inner Kneipe ist. Denn was den Dortmundern die Schalker, das sind uns Gladbachern die Kölner! Und wenn die spielen, dann bleibt bei mir der Fernseher aus. Und wenn die Kneipe dann bis auf den Rensing leer ist, dann ist sie halt leer. Außer beim Derby. Also unserem.
Schalke hat dann doch noch gewonnen, was mich ja auch nicht richtig freut, aber das Köln verloren hat, das ist so ein Empfinden wie - sagen wir einmal – der erste Schluck Bier an einem lauen Sommerabend hier bei mir im Biergarten.
„Hoch die Tassen!“ Endlich mal was konstruktives vom Rensing.
Ich zapfe an...
Auswärtswursttechnisch 14:13 Tore mit 13 Punkten.
Donnerstag, 3. September 2009
Montag, 31. August 2009
Samstag, 29. August 2009
Spieltag 4
Wurst-Uli war kreidebleich.
"Zwei Punkte", stammelte er. "Nur zwei Punkte! Da waren wir ja mit Blondie noch besser!"
Ich stellte ihm das frisch Gezapfte auf den Bierdeckel. Auf den Bierdeckel, auf dem sich bereits jetzt neun dicke Striche befanden.
"Der geht auf´s Haus!" Ich versuchte den in sich zusammengesunkenen Wurst-Uli zu trösten und mit einer spontanen Weißbierspende wieder aufzubauen. "Zehn für Neun! Zehn trinken, neun zahlen. Das dürfte Dir Sparfuchs doch gefallen."
"Mathematik! Maldini, Mathematik. Das ist es! Wir bemühen die höhere Mathematik. Minus mal minus macht plus! Verstehst Du?!"
Ich verstand kein Wort und zuckte leicht mit den Schultern.
"Minus mal minus macht plus!" Wurst-Uli jubilierte. Zum Glück waren wir an diesem Morgen noch allein im Wirtshaus. Altmeister Udo und der Golfspieler fehlten ebenso wie Kalle und Loddar und die anderen Altstars. War halt ne gute Party gewesen. Gestern Abend mit Pocher, als die ganze Bande mit den Jungs von Sky schon mal Kind pinkeln übte. Der Käsetrainer hatte sogar die halbe Nationalmannschaft an den Start gebracht. Was gingen die ab, als Frau Antje an die Stange trat.
Wurst-Uli blickte mich glücklich lächelnd an. "Wir lösen das Dilemma mathematisch: drei blöde Holländer haben Mißerfolg, also holen wir noch einen blöden Holländer und was haben wir dann?"
"Vier blöde Holländer?"
Ich zuckte verständnislos mit den Achseln.
"Nein. Erfolg. Wir werden wieder siegen. Siegen, siegen, siegen und holen den DFB-Pokal und werden deutscher Meister und holen die Champions League und das alles U N G E S C H L A G E N!"
"Mainz, Uli, denk an Mainz." Ich versuchte mich als Spielverderber, aber Wurst-Uli war nicht zu bremsen.
"Egal. Hurra, hurra, die Bayern die sind da!"
Hinten aus der dunklen Ecke der Kneipe, gleich hinter Sunny, dem freundlichen Geldspielautomaten mit den den gelben Sonnen stand unser Billiardtisch und von dort begann es leise zu schnaufen und zu schnarchen. Da waren wir wohl doch nicht so allein, wie wir dachten. Das folgende war ein kleiner Handgriff für mich, aber ein großer für den FC Bayern als ich den Strahler über dem Tisch zum Erleuchten brachte.
"Arjen! Guten Morgen mein Freund!" Wurst-Uli strahlte und dann nestelte er sein Handy aus der Hemdtasche. "Pressekonferenz in der Säbener. In zwei Stunden. Ja, wir holen den Robben, nein, der Robben ist schon da." Nach einem kurzen Blick auf den Billiardtisch ergänzte er. "Und der ist bis Samstag vielleicht sogar schon einsatzbereit."
Wurst-Uli zog sein Weizen in einem Zug leer und stellte es energisch auf die Theke.
"Maldini! Das reicht nicht. Wir brauchen noch ein Arschloch. Der Kerl da auf dem Billiardtisch reicht nicht. Wir brauchen noch ein richtiges Arschloch!"
"Ihr habt van Bommel!"
"Reicht nicht!"
Und wieder nestelte er an seiner Hemdtasche und zog das Handy, das er wenige Augenblicke zuvor dort mühsam verstaut hatte, hervor.
"Nerlinger, hier Uli. Ruf den Felix an und kauf diesen Rafinha und Neuer, nein, besser den Wiese und Stajner und Boateng und Jack Nicholson und Tinga und..."
"Und ihr wollt Deutscher Meister sein?!" sangen die Bayernfans. Danke Wölfe. Im Training rumkloppen und dann im Spiel den Schwanz einziehen. Danke.
Auswärtswursttechnisch ein schwacher Spieltag, wo nur der Süden (etwas) jubeln konnte, also Freiburg, Hoffenheim und die Süddänen aus Bremen. Ansonsten war Spieltag vier aus unserer Sicht genauso, wie der BVB zur Zeit daher kommt: Boring!
11 Punkte und 8:13 Tore.
Eine gute Woche wünscht
Maldini
Donnerstag, 27. August 2009
Montag, 24. August 2009
AUSWÄRTSWURST MIT SCHARFER SOSSE
Hamm (dpa) - Bei einem Fußballspiel der Kreisliga in Hamm sind rund 60 Spieler und Zuschauer am Sonntagabend aufeinander losgegangen. Dabei gab es fünf Verletzte; ein 37 Jahre alter Mann musste sogar mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus, nachdem ihn mehrere Schläger gleichzeitig attackiert hatten.
Wie die Polizei am Montag mitteilte, war der Auslöser für die Massenschlägerei ein Foul. Aus Protest darüber schlug ein Spieler des Türkischen Sportclubs Hamm einen Kicker des gegnerischen Kamener Sportclubs mit der Faust. Danach prügelten sich Spieler, Betreuer und Zuschauer auf dem Platz. Auch mit einer Linienrichterfahne wurde geschlagen. Die Polizei ermittelt wegen Landfriedensbruch und gefährlicher Körperverletzung.
Sonntag, 23. August 2009
Spieltag 3

And die Auswärstwurst dieses Spieltages goes to: Borussia Mönchengladbach! And Keeper Heimeroth!!
Möchte man sagen und wäre auch normal, wenn da nicht die 5-Sterne-Truppe aus Munich wäre:
"Klinsmann raus!" Langsam begann das kleine dickliche Pfannenkuchengesicht die anderen Gäste im VIP-Bereich zu nerven.
"Klinsmann raus!"
Es ist soweit. Endlich. Der schlechteste Bayern-Start seit 43 Jahren. Also seit ever in Liga 1. Wie nett.
"Klinsmann raus!" Ich erwische mich dabei, das Pfannkuchengesicht zu mögen. Es tut mir leid. Und das ist das Schlimmste, was dem Gesicht passieren kann: Mitleid!
Mitleid haben wir auch für Ausfahrt 6 übrig. 1 Schuß auf das Tor und damit 1 Punkt geholt. So was tut dem leidenschaftlichen Fußballfan weh, auch wenn er blau-weiß trägt.
"Maurertruppe-Maurertruppe-Hej-Hej!"
Mitleid habe ich auch mit den Gummihosen aus Leprakusen: "Wir waren die schlechtere Mannschaft und haben Glück gehabt!" Sagt der Jupp und der weiß in der Regel, was er sagt oder so. Egal: mit Glück 5:0 gewonnen. Jau! Hauptsache, die haben nicht mal Pech und gewinnen nur Drei-Null, sagen wir mal, gegen die Bayern. Deren Stern ähnlich schnell verblasst, wie die Wahlplakate im Kommunalwahlkampf in NRW, denen das gute Wetter mit reichlich Sonnenschein doch arg zusetzt.
Die beste Auswärstwurst gab es übrigens in Dortmund. Also aus Vau-Ef-Be-Sicht. Aber darüber berichtet morgen Guildo.
Und auswärtswursttechnisch vermelden wir die Saisonbestmarke: 12 Punkte und 13:9 Tore.
1 Mitleidsvollen Abend wünscht
Maldini
Mittwoch, 19. August 2009
I-Männchen unterwegs
Montag, 17. August 2009
Spieltag 2
"Klinsmann raus!"
Der kleine rotwangige etwas aufgedunsen dauerkommende Bayerfan stimmte sein Lied erstmals in Minute 8 an.
"Klinsmann raus!"
Nach jedem "Klinsmann raus!", welches er unermüdlich minütlich anstimmte, blickte er mit seinem runden Pfannenkuchengesicht zustimmungsheischend in die Runde.
"Klinsmann raus!"
Es ergab sich im Laufe des Spiels ein spannendes Wechselspiel zwischen der abgelaufenen Spielzeit, dem ständigen Erröten des - wie bereits erwähnt pfannenkuchenrunden - Gesichtes und den "Klinsmann raus!"-Rufen dort oben auf der VIP-Tribüne. In der 80. Minute, der kleine Bayernfan leuchtete mittlerweile signalrot daher, beugte sich ein älterer Herr mit Brille und hoher Stirn zu ihm herüber.
"Klinsmann raus!" schmetterte ihm der Kleine entgegen.
"Van Gaal. Der Mann heißt van Gaal!"
"Van Dingsda ist verletzt! Zehenbruch!" schrie das Rotgesicht hysterisch, "Klinsmann raus!"
Schlimm war heute morgen mein erstes Kundentelefonat, in dem ich mit einem Geschäftspartner das Rätsel lösen sollte, wer denn nun Meister wäre, wenn denn jetzt, nach diesem Spieltag, an dem der Felix ja quasi Erster und auch Zweiter ist, die Saison zu Ende wäre, ja ob dann die Mannschaft von Ausfahrt 6 Deutscher Meister wäre und wenn das so wäre, dann sollte jetzt aber sofort die Saison 2009/2010 für beendet erklärt werden.
Ne klar.
Ich erklärte das Gespräch mit dem Hinweis, dass man doch die Nummer 1 im Pott sei für beendet. Dieser gnadenlose Übergang führt mich zu den Auswärtswürsten des Spieltages 2. Es sind: TÄTÄTÄTÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄ und Trommelwirbel unsere anderen Freunde aussem Pott. Danke nach Dortmund und Bochum für soviel Lethargie und spielerischer Legasthenie. So bleibt ihr gern gesehene Gäste und das ist doch auch schon was.
Nicht so gern gesehen wurden die Darbietungen der Nürnberger und Mainzer, die dann fairerweise für jeweils ein geschossenes Tor einen Punkt überreicht bekamen. Und für jeden Spieler ein Trikot beim Trikottausch. Da fällt mir ein: nach 90 Minuten bei 30 Grad im Schatten würden mir schon Ekelpickel wachsen, wenn ich ein feindliches klatschnasses Trikot in die Hand gedrückt bekäme, aber es gibt in Liga Eins (und aller Wahrscheinlichkeit auch darunter) Vollspackos, die die Dinger auch noch anziehen. Und da gibt uns die Gesundheitsministerin den Hinweis, wir sollten uns mal schön die Hände waschen, wegen Grippe und so.
Ne klar.
Prinz Poldi und Anhang bekamen ihre Meisterdusche verpasst und Freiburg durfte die kurze Heimreise ohne Punkte antreten. Dafür gibt es dort beim Dom eine super Grillwurst an den Buden auf dem Markt. Rote heißt das Ding und ist genauso empfehlenswert wie der Biergarten "Feierlinger"! Und die Herthafans verlassen das Rheinland mit der Erkenntnis, dass die Currywurst zu Hause ohnehin viel besser ist, als diese fettige Fohlendingsda in Gladbach...
Spieltag 2 kommt dann auswärtswursttechnisch wie folgt daher: 6 Punkte, 10:18 Tore.
Ne klar
Maldini
Sonntag, 9. August 2009
Spieltag 1
wer die Bayern und Holländer nicht leiden kann, der wird nicht nur an der Adria sondern auch beim FC Bayern München fündig: Van Trainer, Van Rüpel im defensiven Mittelfeld, Van Dinsgsda (auch wenn es ein belgischer Frittenesser ist), das kann nicht mal V(r)an(k) Ribery rausreissen... Aber der Start war o.k., nur ein Punkt beim Herbstmeister 2008/2009. Und den mit Besch... Immerhin ist jetzt der Zeh gebrochen und Van Haudrauf ist erst einmal verletzt. Was macht eigentlich Van der Vaart?! Bitte nicht, Uli erspar uns den, BITTE!
Sonst war es für die Auswärtswürste ein gaaaanz normaler Bundesligaspieltag: Hannover mauert sich zum 0:1 in Berlin, Köln haut sich ohne Podolski in Dortmund selber einen rein und der reicht dann auch. Jau, das waren die normalen Dinge. Obwohl, das Gladbach eine 3:0 Führung selbst in Bochum nicht verwalten und nach Hause bringen kann, das ist selbst für die leidgeprüften Auswärtswürste vom Niederrhein nicht normal.
Nicht normal war auch dieser Grieche in Bremen: wird erst entmannt (Ex-Van-der-Kapitän) und macht dann mal eben zwei Buden, denen die Truppe um Vün Özil nichts entgegen zu setzen hat.
Und sonst? Alles normal mag man denken: Hamburg gewinnt nicht in Freiburg, die Clubberer verlieren gegen ihre Kumpels von Ausfahrt 6, bei denen der Trainer trotz Kevin-ich-kann-doch-noch-Tore-schießen-Doppelback rumtobt, als hätte ihm der Würstchen-Uli den Senf beim Grillabend weggenommen. Was will der denn veranstalten, wenn die Schachtsteiger mal unentschieden spielen oder gar verlieren sollten?! Leverkusen holt einen Punkt beim Aufsteiger in Mainz, der schon vor dem Ligastart nervös den Trainer wechselt und der Meister ballert weiter und gewinnt gegen Stuttgart.
Insgesamt liest sich das Auswärtswursttechnisch so: 12:14 Tore, 10 Punkte
Schönen Tach noch
Van Maldini
Samstag, 8. August 2009
Es geht schon wieder los...
Über dies und mehr berichten wir morgen ausführlich.
Es grüßt ein sommerpausengestresster
Maldini
Montag, 18. Mai 2009
Dienstag, 12. Mai 2009
Das Ringen nach der Wurst
Montag, 11. Mai 2009
Bitte Bewerben!
Sonntag, 10. Mai 2009
Ruhrpott - Karlsruher SC 8:0

Hallo Leute im Revier,
die Saison neigt sich dem Ende entgegen und nach Abschluss des 31. Spieltages steht nicht viel fest, außer dass ihr wohl ohne unseren KSC eine Saison 1. Liga spielen müsst. Wahrscheinlich. Und wer ist Schuld. Nee, nicht unsere Offensive und auch nicht Ede Becker. IHR seid schuld. IHR da im Pott. 3 Auswärtsspiele, 3 Niederlagen, 0 eigene Tore, 8 Tore von EUCH. Danke. Vielen, vielen Dank.
Und ich, ich war in Schalke und in Dortmund (nicht in Bochum, zum Glück) und habe dort meine Auswärtswürste genossen. Na ja, soweit man als KSC´ler die geniessen konnte. Obwohl, vor den Spielen ging das ja noch ;-)
Und das Wetter war immer gut. Wenigstens etwas.
Ja, dann werdet ihr (außer wir treffen uns im DFB-Pokal) eine Saison lang auf die beste Wurst in Karlsruhe verzichten müssen, die "Wurschtl´Karlsruher Stadtwurst", die es im Wurschtl Palace gibt. Der Imbiss mit Biergarten.
http://www.wurschtl.com
Beachtet bitte die Öffnungszeiten, die (zur Zeit) noch nicht 2.-Liga-tauglich sind...
Grüße und bis bald, Euer
Mike
PS.: Dann seid bitte zu den Freiburgern ebenso gastfreundlich wie zu uns...
Freitag, 8. Mai 2009
Fischwochen Wechselantrag
Montag, 4. Mai 2009
Ronaldo, Julia und 1A Currywurst

"Borussen und Schalker als Liebespaar, das hat die Natur nicht vorgesehen, das ist ja als wenne nen Hengst mit nem Frettchen paarst!"
Dies ist nur ein Zitat aus dem sehr vergnüglichen Stück Ronaldo und Julia im Mondpalst von Wanne Eickel.
Unsere besondere Empfehlung geht an das angrenzende Mondschein Cafe, dort bekommt man eine 1A Currywurst mit super leckeren Pommes.
Ein Muss, für alle die das Ruhrgebiet und den Revierfußball lieben.
Danke an unsere Kultur Wurst Scouts
Tammy und Zille
Samstag, 2. Mai 2009
Donnerstag, 30. April 2009
Bayern - Gladbach (Eine Vision)
Fischwochen bei Auswärtswurst
Montag, 27. April 2009
Dienstag, 21. April 2009
Nachtrag zum Auswärtssieg der Borussia in Berlin
Hertha BSC – Borussia Dortmund vom 04. März 2009
Nach einer erholsamen Urlaubswoche an der Ostsee hatte das Wurstscoutpärchen M. & J dass Glück, von der Verwandtschaft für 2 bis 3 Tage nach Berlin eingeladen zu werden. Gelockt haben zwei erstklassige Plätze zum Spiel des damaligen Spitzenreiters, Hertha BSC gegen die Borussen aus Dortmund, die sich als „Preußen“ in der Kante ja auskennen müssten.
Bei bestem Fußballwetter mit der entsprechenden Laune haben wir uns nach kurzer Autofahrt an der West-Ost-Achse auf Höhe der Tiroler Stuben getroffen, um die restlichen Meter mit dem Buß zurück zu legen. Beim Aussteigen die erste Überraschung:
Gefühlt relativ viel Gelb und wenig Buletten zu sehen.
Nach kurzem Petting mit einem Stadionmitarbeiter der seine Arbeit ziemlich genau nimmt, geht’s auch schon in die Schüssel. Erster Eindruck: Schönes Ding, dass Olympiastadion. Gute Plätze hatten wir auch, direkt seitlich am Aufgang der Spieler und neben den Vip´s. Ein Blick rüber, und schon haben wir den ersten Promi erblickt: Peter Zwegat, der Schuldenberater von RTL. Aber was macht der in Berlin? Erste Vermutung … nirgendwo gibt´s mehr Kunden/Opfer als in der Hauptstadt. Arm aber sexy…!
Nachdem es die Karten für lau gegeben hat, dachte ich, schmeißt mal die erste Runde Getränke. Also wieder rauf, raus und den nächsten Stand gesucht. Zwei halbe Liter Bier (wenn man Carlsberger so nennen kann), Cola für Freundin und Cousin und wieder runter. Ich verteil die Getränke, unter anderem das Bier an den Gastgeber und schon der nächste Schock:
„Was machst du denn? Weiß schon, dass es hier nur alkoholfreies Bier gibt?“
Äh, ne, eben nicht. Egal, ausgetrunken wird trotzdem. Der Anpfiff nähert sich, also geht’s noch einmal kurz raus, Wasser lassen. Denn wieder Irritationen: Irgendwie haben die vergessen, Toiletten einzubauen!? Mussten die im 3. Reich nicht mal pinkeln? Draußen nur alle paar 100 Meter Container auf der Wiese. Hmm…. Arm aber sexy? Egal …
Auf dem Rückweg wurde Ausschau gehalten nach einer schönen Stadionwurst. Aber was ist das? Im Land der Currywurst gibt’s nur Catering-Fettpeitschen von Aramark? Was denn hier los? Die Hoffnung auf eine echte Berlinerwurst lassen mich an den Ständen vorbei ziehen.
Von drinnen hört man schon die Berliner. Die neue Hymne von der Band „Atzen-Djs“ macht richtig Stimmung. Der Songtext in seiner ursprünglichen Form (Hey was geht ab, wir feiern die ganze Nacht) wurde von den Fans umgedichtet in –Hey was geht ab, wir holen die Meisterschaft-.
Die Stimmung hielt an, bis Alexander Frei in der 25. Minute das erste Tor für Gelb erzielte. Ausnahmezustand im Gästeblock. Nach der Halbzeit keimte noch kurz Hoffnung auf, nachdem Raffael in der 54. den Anschlusstreffer erzielte. Kehl
und Valdez (ja genau, Nelson VALDEZ!) machten denn aber alles klar.
Ab der 65. Minute hörte man denn nur noch die Borussen singen. Und siehe da, sie sind lernfähig:
Hey was geht ab, wir versauen euch die Meisterschaft….
Nach Abpfiff erfolgte den endlich die Suche nach einer originalen Wurstbude. Auf dem Weg zu Buß wurden wir denn fündig. Aber beim näher kommen der Skandal:
Thüringer? Neee… denn schnell zur Verwandt-schaft und beim Grillen im Garten den Abend ausklingeln lassen. Dazu ein schönes Berliner Kindl…. Und alles ist gut.
Beim nächsten Besuch im Olympiastadion nehme ich mein Lunchpaket mit…..
Vielen Dank an unser Wurstscoutpärchen M. & J
Sonntag, 19. April 2009
Wir freuen uns, denn... (RW Essen - Preussen Münster 0:4)
Donnerstag, 16. April 2009
Montag, 13. April 2009
Bilder zu Empörung
Wer nicht hüpft der ist ein Schalker, hey, hey!
Wir begrüßen die besten Fans, ähh ne Würste der Liga. (Mann achte auf die blonde Wurstfachverkäuferin, die kann doppel händig - Senf und Ketchup)
Samstag, Sonne einen suveränen Heimsieg gegen den 1. FC. eine leckere Stadionwurst und ein kühles Pilsken - Borussenherz was willst du mehr? (von links Siggi, Alfons "The Hole" und Matze)
Armer Maldini, mach das nicht mehr mit Ausfahrt 6!
Gildo
Sonntag, 12. April 2009
Empörung (Schalke 04 - Karlsruher SC 2:0)
"Ey hömma, Maldini. Watt willste denn in Herne-West? Ich denk, Du bist Borusse?!" Siggi büllte so laut in Gildos Handy, dass es der komplette Sonderzug von Unna nach Dortmund mitbekommen musste.
Natürlich bin ich Borusse, aber ein Gladbacher. Und die dürfen auch mal nach Schalke, sogar dann, wenn die Dortmunder zu Hause gegen den FC spielen. Das sind im übrigen unsere Schalker. Oder Dortmunder. Je nachdem, von welcher Seite der A 40 oder A 2 man die Dinge des Lebens betrachtet. Die Jungs im Sonderzug, der im übrigen meistens leerer ist, als der Linienzug, was für mich ein ungelöstes Rätsel des bundesdeutschen Schienenverkehrs ist, standen wie ein Mann hinter Siggi, denn nach dem spontanen Applaus auf seinen Wutausbruch skandierten sie "Wer nicht hüpft, der ist ein Schalker, hey, hey!"
Schalke gegen Karlsruhe ist schnell erzählt. Schalke besser aber ungeordnet. Karlsruhe harmlos und folgerichtig ein maues 2:0 für die Heimmannschaft.
In der Arena habe ich Gildo zu liebe nix gegessen oder getrunken. Siggi wäre sonst wohl auf Monate sauer und die Grillsaison gelaufen gewesen. Also kann ich die Wurst dort nicht bewerten.
Nach dem Spiel waren wir allerdings (Siggi, Du mußt jetzt ganz stark sein) im "Ess-Null-Vier" direkt am Stadion. Mannschaftsmenu stand auf dem Speiseplan und "der Gruß aus der Küche" war...
...ein kleines Glas mit 3 Scheiben Currywurst, garniert mit 3 Pommesstäbchen.
"Original aussem Stadion!" versicherte uns der Kellner.
Also habe ich doch noch ne Stadionwurst gegessen.
War Kacke.
PS.: Warum pfeiffen die Schalker eigentlich die eigenen Einwechselspieler aus, wenn sie mit Vornamen Orlando heißen und am Spielfeldrand darauf warten endlich mitspielen zu dürfen? Würde Siggi nie machen. Aber der ist ja auch Dortmunder. Und das ist gut so.
Donnerstag, 9. April 2009
"War das geil... (Barcelona - Bayern München 4:0)



Mittwoch, 8. April 2009
Noch kein Bild aus Hamburg... (HSV - Hoffenheim 1:0)
Auf diesen freuen wir uns ebenso wie auf das Champion League Special, dass uns Würstchen Uli aus M. angekündigt hat...
Über die Aramarkanisierung... (Hertha - BVB 1:3)
Dienstag, 31. März 2009
Neuer Trainer bei Ausfahrt 6
Sonntag, 29. März 2009
Länderspielpause
Samstag, 28. März 2009
Preußen Münster - Wormatia Worms 2:0 (0:0)
Donnerstag, 26. März 2009
HSV-Tipp von Jan S.

Bei diesem Restaurant der gehobenen Klasse handelt es sich um eine mit bereits zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Wurstbude auf dem Weg zur HSH-Nordbank Arena. Verkehrstechnisch günstig gelegen, direkt am Bahnhof Stellingen vor dem „Terrortunnel“ (die Volksparkstraße führt durch eine Unterführung unter der A1 und den Gleisen hindurch, aufgrund der Geräuschkulisse bei Heimspielen im Volksmund Terrortunnel genannt) verspricht es leckere Speisen wie beispielsweise Currywurst in den Varianten „mit und ohne“. Zudem kann man nebenan (die HSV Bude links auf dem Bild) saisonal unterschiedliche Getränke aus einer reichhaltigen Speisekarte auswählen (aktuell Glühwein).
Kein Weg ist zu weit für den Schuttle-Imbiss. Das Ambiente verspricht bei Heimspielen einen gewissen Esprit.
Auf einer Skala von 1 bis 10 möchten wir den Schuttle mit einer 7,5 bewerten.
Montag, 23. März 2009
Auswärtsheimwurst
Ein Borusse zu Gast bei einem Borussen.
Im Ruhrgebiet, aber mit einem Bierklassiker aus dem Norden.
Die Hoffnung auf einen Heimsieg, guter Anfang - dann EIN Torschuss und alle Träume sind dahin.
Immer noch Relegationsplatz.
Hauptsache morgen kein Unentschieden.
-Aber die Wurst (wenn auch aus der Pfanne) hätte einen besseren Tabellenplatz verdient!
Gildo






















rtswurst Spezial aufzurufen.







